...ist das iPad, das Schweizer Taschenmesser für den Fotografen?
Ja, so kann man sagen, denn mithilfe der vielfältigen, nützlichen und vor allem überwiegend günstigen Apps (Programme für das iPad), ist der Minicomputer ein umfangreiches Arbeitsgerät auch für den ambionierten Fotografen.
Nehmen wir zum Beispiel die Bildbetrachtung oder -speicherung. Zur Beurteilung einer Aufnahme sind die integrierten Monitore in der Kamera kaum geignet, sind sie doch zu klein, um eine wirkliche Qualitätskontrolle zu ermöglichen. Und wer hat sich dann zu Hause nicht schon darüber geärgert, eine unwiederbringliche Aufnahme verpatzt zu haben, nur weil diese auf dem kleinen Cammonitor ok aussah? Hätte man es vorher erkannt, wäre eine weitere Aufnahme, z. B. mit kompletter Kirchenspitze UND mit Wetterkugel, einfach durchführbar gewesen. Aber nun ist es zu spät... schade, oder?
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Aber es gibt Abhilfe, das iPad kann um das sogenannte Camera Connection Kit erweitert werden und bietet damit die Möglichkeit, entweder direkt von der Kamera oder von der Speicherkarte Bilder auf den Minicomputer zu übertragen und dort zu speichern und natürlich auch zu betrachten, und zwar auch im RAW-Format. Die ersten Versuche mit einer Canon G11 waren erfolgreich und vielversprechend. Die Bilder landeten direkt im enstprechenden Fotoordner auf dem iPad. Genau das, was man braucht. Nun gut, 32 oder 64 GB sind nicht die Welt in der heutigen Zeit, aber für einige Fotoausflüge sollte es schon reichen.
Als netter "Nebeneffekt", kann man mit dem iPad auch im Internet surfen, Zeitungen lesen, Musik abspielen und und und.... und seine Musiksammlung zu Hause per W-Lan steuern. Also, das oben gesagte stimmt, es ist ein Universalgerät, und zwar nicht nur für den Fotografen. Klein, recht leicht und immer dabei zu haben. Bisher absolut empfehlenwert, und ich glaube, das wird sich nicht ändern. |